Was begeistert mich an Focusing?
Focusing habe ich selbst in einer Krise als sehr hilfreichen neuen Ansatz kennengelernt, aus dem Grübeln und Festgefahren-Sein wieder ins Handeln zu kommen und Mut zur Veränderung zu entwickeln.
Das war eine beeindruckende Erfahrung, die mich inspirierte, weiter in dieses Thema einzutauchen. Besonders faszinierend fand ich, dass Eugene Gendlin, der „(Er-)Finder“ des Focusing, offene Gruppen in Gemeindezentren gründete. Hier vermittelte er die Technik des Focusing an Menschen wie „du und ich“. Sie begleiteten sich gegenseitig im Rahmen dieser Methode: Durch einfühlsames Zuhören, jenseits von Zielen und Ratschlägen, unterstützten sie sich in alltäglichen persönlichen Herausforderungen, die das Leben mit sich bringt.
Gendlins Ansatz empfinde ich als zutiefst demokratisch. Er zeigt, dass jeder und jede von uns die Lösung in sich trägt und jeder und jede von uns ein „Mit-Mensch“ sein kann, der hilft, diese Lösung zu finden.
Inzwischen ist Focusing für mich zur wertvollen Ressource in meinem Alltag geworden, sei es im Wahrnehmen von „Pause! Jetzt!“ oder bei der Frage „Was hält mich eigentlich ab, das geplante E-Bike anzuschaffen?“ bis hin zu „Was ist hilfreich beim Umgang mit den alten Eltern?“.
Ich freue mich sehr, wenn ich meine Focusing-Erfahrungen im Coaching weitergeben und Sie beim Erforschen Ihres persönlichen Themas begleiten darf.
